Bad Kreuznach. Als Folge des Ersten Weltkrieges war die Stadt Bad Kreuznach von 1918 bis 1930 von französischen Truppen besetzt. Zur Unterbringung des Militärs waren Hotels, Sporthallen wie die des MTV  aber auch Privathäuser insbesondere im Kurgebiet beschlagnahmt und wurden zum Teil als Kasernen benutzt. Es war bis 1924 eine sehr unruhige Nachkriegszeit, was der Separatistenputsch und die Lebensmittelunruhen belegen. Als Folge der Ruhrkrise wurden auch viele Kreuznacher insbesondere Beamte wie Eisenbahner aus Bad Kreuznach ausgewiesen.

Die Soldaten-Unterkünfte wie zum Beispiel das Schulhaus in der Mainzer Straße wurden zum Teil schwer verwüstet. Von den Zerstörungen im Schulhaus hat ein „K.G.“ Fotos gemacht, die in einem Artikel des Oeffentlichen Anzeigers vom 5. Juli 1930 abgedruckt sind. Wer hat diese oder andere Fotos? Die Stadtarchivarin ist auf der Suche nach weiteren Dokumenten über diese Zeit. „Das können auch Tagebücher, Plakate, Postkarten, Zeitzeugenberichte sein“, bittet Sie um Unterstützung.

Hinweise bitte an stadtarchiv@bad-kreuznach.de  oder telefonisch 0671/800130.

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