Rheinland-Pfalz will Vorschlag auf Bundesebene bringen

Die Corona Krise stellt insbesondere die Gastronomiebranche vor wirtschaftlich existenzielle Probleme. Eine befristete Absenkung der Mehrwertsteuer ist aus Sicht der rheinland-pfälzischen Finanzministerin Doris Ahnen ein geeigneter Weg, um Gastronomiebetriebe gezielt bei der Bewältigung der Corona-Folgen zu unterstützen.

„Die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für die Gastronomie wird für eine gezielte Entlastung der Betriebe sorgen. Sie muss zeitlich befristet sein. Wir wollen keine allgemeine Steuersenkungsdebatte, sondern gezielte Hilfen für eine besonders von der Krise betroffene Branche. Jede möchte, dass die vielfältige Gastronomielandschaft auch nach der Krise erhalten bleibt“, sagte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen am Sonntag in Mainz.

Mit dieser Sofortmaßnahme würden die Betriebe in Rheinland-Pfalz mit rund 300 Millionen Euro unterstützt werden. Das Land wird einen entsprechenden Vorschlag auf Bundesebene einbringen. „Der Tourismus und das Gastgewerbe sind ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor in Rheinland-Pfalz. Auch in Rheinland-Pfalz ist das Gastgewerbe durch die aktuelle Krise besonders betroffen. Jetzt ist es wichtig, dass Hotels und Gastronomie eine klare Perspektive für die Zeit nach den Schließungen erhalten“, so Ahnen.

c FM

Die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen
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